Postbank Geschäftskonten

Postbank Geschäftskonto

Die Postbank ist eine Filialbank in Deutschland. Sie bietet unter anderem Konten für Privat- und Geschäftskunden an und gehört zum Deutsche Bank Konzern. Geschäftskunden haben dabei nicht nur ein Geschäftskonto zur Auswahl, sondern können sich zwischen drei Kontenmodellen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen entscheiden.

zur PostbankIm Folgenden stellen wir die Geschäftskonten der Postbank vor, gehen im Detail auf die Vor- und Nachteile ein und nennen Alternativen für Unternehmer.


Vor- und Nachteile der Postbank Geschäftskonten:

  • Im Vergleich geringe Kontoführungsgebühr (z.T. sogar reduzierbar)
  • Buchungsgebühren etwas höher als bei der direkten Konkurrenz
  • Bank mit vielen Filialen in Deutschland (Beratung und Bargeld einzahlen möglich)
  • Kontoeröffnung für so gut wie alle Rechtsformen (z.B. UG, GmbH, PartG, Freiberufler uvm.)
  • Kontokarte kostenlos zum jedem Konto
  • Kontogebühr mit hohem Durchschnittsguthaben reduzierbar (nur beim Business Giro)

Ist das Geschäftskonto der Postbank zu empfehlen?

Die Geschäftskonten der Postbank haben sich im Vergleich mit ihren direkten Mitbewerbern (Deutsche Bank und Commerzbank) gut positioniert. Die Buchungskosten sind allerdings etwas höher als bei den vergleichbaren Kontomodellen der Konkurrenz. Aufgrund der zum Teil niedrigeren Kontoführungsgebühren empfehlen sich die Konten für Unternehmen mit einer überschaubaren Anzahl an Buchungen im Monat. Für das regelmäßige Einzahlen von Bargeld ist die Postbank leider nur bedingt geeignet. Die genannten Mitbewerber bieten in diesem Bereich deutlich bessere Konditionen.

Zum vermutlich besten Angebot einer Filialbank (bei nur wenigen Buchungen) wird das Kontenmodell Business Giro, wenn man ein Durchschnittsguthaben von mindestens 5.000€ im Monat auf dem Geschäftskonto liegen lassen kann. In diesem Fall wird nämlich die Kontogebühr automatisch auf sehr günstige 5,90€ im Monat reduziert. Empfehlenswert ist ebenfalls das Kontenmodell Business Giro aktiv plus, welches für Unternehmen mit ca. 70 bis 300 monatlichen Buchungen als im Vergleich recht preiswert bezeichnet werden kann.

Die Geschäftskonten der Postbank können außerdem als Vereinskonto empfohlen werden, wenn eine Filialbank gewünscht ist. Die anderen Großbanken eröffnen für Vereine leider keine Konten. Generell gilt jedoch, dass viele Direktbanken günstigere Konditionen und zum Teil sogar komplett kostenlose Geschäftskonten anbieten. Wir stellen daher einige kostenlose Alternativen zum Postbank Geschäftskonto weiter unten in diesem Artikel vor.

Konditionen der Geschäftskonten "Business Giro", "Business Giro aktiv" und "Business Giro aktiv plus"

In der folgenden Tabelle stellen wir die Konditionen der drei Geschäftskontenmodelle der Postbank vor. Die erstgenannten Preise und Konditionen beziehen sich auf das günstige Kontenmodell Business Giro. Die Konditionen zu den Geschäftskonten Business Giro aktiv und Business Giro aktiv plus sind eingeklammert. Befinden sich in einer Zeile keine Klammern, gelten die Angaben für alle drei Geschäftskonten. Unter der Tabelle besprechen wir die Konditionen und die Ausstattung der Geschäftskonten im Detail und nennen Alternativen.

  Postbank Geschäftskonto Business Giro (aktiv und aktiv plus)
Kontoführung

5,90€ mit Habensaldo von mind. 5.000€, sonst 9,90€ p.M.

(aktiv 12,90€ und aktiv plus 16,90€)

beleglose Buchung

0,22€ (0,14€ und 0,10€)

beleghafte Buchung 2,50€ (2€ und 1,50€)
Bankkarte girocard + VPay

0€ Postbank Card

jede weitere Karte 0,50€ p.M.

Business-Kreditkarte Visa Business Kreditkarten

Business Card Classic 30€ p.a.

Business Card Gold 80€ p.a.

Gold Card kostenlos ab 12.500€ Umsatz

Kartenzahlung in Euro 0€
Kartenzahlung in Fremdwährung 1,50%
Geld abheben in Deutschland

0€ bei Cash Group

zzgl. Buchungsgebühr für Schalter oder Automat

Zinsen Girokonto

0%

-0,5% ab 100.000€ Guthaben

Zinsen Dispokredit

7,99% bis 13,99%

(Konditionen bonitätsabhängig)

Bargeld einzahlen

3€ je angefangener 5.000€

zzgl. Buchungsentgelt

Prämie / Aktion Erste 6 Monate keine Kontogebühr
Besonderheiten

Als Vereinskonto nutzbar

Kontogebühr durch Guthaben reduzierbar

TAN Verfahren Postbank AppTAN (bestSign), mTAN oder ChipTAN
mögliche Kontoinhaber Alle gängigen Rechtsformen (s.u.)

zur Postbank


Konditionen der Postbank im Detail

Kontoführungsgebühren bei der Postbank:

Die Postbank bietet Kunden drei verschiedene Geschäftskonten mit unterschiedlich hohen Kontoführungsgebühren an: 

  • Geschäftskonto Business Giro kostet 9,90€ im Monat
  • Geschäftskonto Business Giro aktiv kostet 12,90€ im Monat
  • Geschäftskonto Business Giro aktiv plus kostet 16,90€ im Monat

Die Gebühren der Firmenkonten sind, wie bei allen Filialbanken und Sparkassen, nicht vermeidbar. Beim Kontenmodell Business Giro kann man immerhin 4€ im Monat sparen. Hat man ein monatlichen Habensaldo von über 5.000€, so wird die Kontogebühr von 9,90€ auf nur noch 5,90€ reduziert. Unter dem Habensaldo versteht man ein durchschnittliches Kontoguthaben und nicht einen Geldeingang. Wer im Schnitt 5.000 € auf seinem Geschäftskonto liegen lassen kann, erhält somit eines der günstigsten Geschäftskonten einer Filialbank. Es gibt vom Kontenpreis her ähnlich günstige Geschäftskonten (z.B. HypoVereinsbank), die jedoch aufgrund hoher Buchungskosten oder anderer Nachteile nicht zu empfehlen sind.

Von den Kontopreisen her positioniert sich die Postbank zwischen der Konzernmutter Deutsche Bank. Die Deutsche Bank verlangt eine etwas höhere Kontogebühr, dafür jedoch geringere Buchungskosten. Die Buchungskosten sind der oft größte Kostenfaktor eines Geschäftskontos:

Buchungskosten bei der Postbank

Die Postbank verlangt beim Business Giro je 0,22€ je belegloser Buchung, beim Business Giro aktiv je 0,14€ und beim Business Giro aktiv plus nur noch je 0,10€. Die Buchungskosten liegen über denen der Konkurrenz. Hier somit erneut der Hinweis, dass wir die Postbank Geschäftskonten nur bei einer überschaubaren Anzahl an Transaktionen empfehlen können.

Die günstigeren Geschäftskonten der Deutschen Bank oder Commerzbank kosten monatlich genauso viel, wie das Business Giro der Postbank, haben jedoch geringere Buchungsentgelte und beinhalten zum Teil sogar Freiposten. Das kleine Geschäftskonto der Postbank lohnt sich somit erst dann, wenn man die Kontogebühr durch das angesprochene Durchschnittsguthaben reduzieren lassen kann. Erreicht man den benötigten Habensaldo nicht, sollte man sich für eine andere Bank oder das Kontenmodell Business Giro aktiv entscheiden. Für eine dann nur leicht höhere monatliche Kontogebühr erhält man deutlich günstigere Buchungskosten. 

Das Kontenmodell Business Giro aktiv Plus überzeugt mit einer noch fairen Kontogebühr und günstigen Buchungskosten. Buchungsentgelte von 0,10€ oder niedriger erhält man bei den anderen Filialbanken und Sparkassen ansonsten erst bei deutlich höheren Kontopreisen. Zwischen ca. 70 und 350 Buchungen bietet die Postbank eines der günstigsten Geschäftskonten. Allerdings überzeugt die Postbank nicht bei Bareinzahlungen, was für den einen oder anderen Selbständigen von Bedeutung sein sollte.

Für Selbständige, Freiberufler und GmbHs existieren einige kostenlose Geschäftskonten ohne Buchungskosten (hier). Diese kostenfreien Geschäftskonten werden allerdings immer nur von Direktbanken ohne eigenen Filialen angeboten. Bei Unternehmen mit sehr vielen Buchungen kann es Sinn ergeben ein zweites Geschäftskonto ohne Buchungskosten zu eröffnen und einen Teil des geschäftlichen Zahlungsverkehrs über das kostenlose Konto laufen zu lassen.

Beleghafte Buchungen

Für beleghafte Buchungen werden bei der Postbank je nach Kontenmodell Preise zwischen 1,50€ und 2,00€ verlangt. Dies ist höher als bei der Konkurrenz. Beleghafte Buchungen, wie zum Beispiel die Abgabe einer Überweisung am Schalter oder die Einreichung eines Schecks, sollten jedoch die Ausnahme sein und somit kaum ins Gewicht fallen.

Beleghafte Buchungen fallen ebenfalls bei Abhebungen oder Einzahlungen am Schalter an. Am besten nutzt man daher nur die Geld- und Einzahlungsautomaten und nicht den Schalter in den Filialen für Bartransaktionen.

Bareinzahlungen von Geschäftskunden

Bareinzahlung Postbank GeschäftskontoGeschäftskunden können am Schalter oder an den Einzahlungsautomaten der Postbank Geld einzahlen. Einige Automaten akzeptieren neben Scheinen ebenfalls Hartgeld (Münzen). Diese bei der Postbank "Cash Recycler" genannten Automaten finden sich jedoch hauptsächlich in Großstädten. In vielen Mittelstädten (z.B. Kiel) finden sich solche Automaten jedoch nicht. Wer auf die Einzahlung von Münzen angewiesen ist, sollte daher am besten vor der Kontoeröffnung über die Filialsuche kontrollieren, ob sich ein Cash Recycler in der Nähe befindet. Einzahlungen von Münzen sind selbstverständlich ebenfalls am Schalter möglich, allerdings dann teurer.

Die Postbank verlangt je Einzahlung der ersten 5.000€ 3€ an Gebühren. Zahlt man 2.000€ würden somit 3€ an Gebühren anfallen. Für eine Einzahlung über 5.001€ würde man bereits 6€ zahlen müssen.

Zusätzlich zur Einzahlungsgebühr fallen noch die Buchungskosten an. Für Einzahlungen an einem Automaten die Kosten einer beleglosen Buchung und für Einzahlungen am Schalter die Kosten einer beleghaften Buchung. Die Kosten von Bareinzahlungen liegen bei der Postbank über denen der Commerzbank oder Deutsche Bank. Bei häufigeren Bareinzahlungen, besonders von Hartgeld, würden wir zu einem Geschäftskonto der Commerzbank raten. Die Commerzbank betreibt  außerdem deutlich mehr Einzahlungsautomaten.

Karten zu den Postbank Geschäftskonten

Bankkarte: Zu jedem Postbank Geschäftskonto gehört eine kostenlose Kontokarte. Bei der Karte handelt es sich um eine girocard mit zusätzliche V-Pay Funktion. Die Karte ist daher nicht nur in Deutschland, sondern ebenfalls im europäischen Ausland einsetzbar.

Weitere Karten können zum Geschäftskonto jederzeit hinzugebucht werden. Eventuell benötigt man weitere Karten für seine Mitarbeiter. Jede weitere Karte kostet eine monatliche Gebühr (siehe Tabelle oben).


Kreditkarte: Die Postbank bietet Geschäftskunden zwei unterschiedliche Visa Business Kreditkarten an. Bei beiden Karten handelt es sich um echte Kreditkarten mit einem Zahlungsziel von bis zu 40 Tagen. Kartenzahlungen werden gesammelt und nur einmal im Monat vom Geschäftskonto abgebucht. Aus diesem Grund ist eine gute Bonität Voraussetzung für den Erhalt einer dieser Kreditkarten.

Die Visa Classic Business Kreditkarte wird für vergleichsweise günstige 30€ Jahresgebühr angeboten und bietet - außer der für Kreditkarten typische gute Akzeptanz im Ausland - keine Extras. Das Tageslimit liegt bei nur geringen 500€ und das Wochenlimit bei  2.500€. Die Limits können später noch angepasst werden.

Die Visa Business Card Gold kostet 80€ im Jahr. Sie hat ein Tageslimit von 1.000€ und bietet eine Rückvergütung. Erzielt man im Jahr einen Umsatz von mindestens 7.500€, so erhält man 50% des Kartenpreises zurück. Ab einem Kartenumsatz von 12.500€ im Jahr wird der Preis der Gold Karte komplett erstattet.

Die Visa Business Card Gold der Postbank beinhaltet ein Versicherungspaket bestehend aus folgenden Versicherungen:

  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • Auslandsreiseunfallversicherung
  • Reiseserücktrittskostenversicherung

Keine der Kreditkarten bietet kostenlose Abhebungen im In- oder Ausland an. Stattdessen zahlt man für Abhebungen am Geldautomaten 2% bzw. mindestens 5€. Im Bereich der Businesskreditkarten gibt es bessere Angebote.

Wer eine andere Kreditkarte zu seinem Geschäftskonto wünscht, kann auch auf eine Karte eines Drittanbieter zurückgreifen. Kreditkarten zu bestehenden Firmenkonten werden zum Beispiel von Miles&More (hier) oder American Express (hier) angeboten. Die Kreditkarten von Amex beinhalten zum Teil exklusiven Zusatzleistungen, sind allerdings nicht günstig zu haben. 

Geld abheben vom Postbank Geschäftskonto

zur PostbankMit der zum Geschäftskonto gehörenden Kontokarte kann man an allen Geldautomaten der Cash Group (Postbank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank und Commerzbank) in Deutschland kostenlos Geld abheben. Allerdings fällt für die Buchung des Umsatzes ein Buchungsentgelt an (siehe Kosten beleglose Buchung in der Tabelle oben).

Für Abhebungen im Ausland ist das Geschäftskonto der Postbank nicht geeignet. Selbst mit der Visa Kreditkarte sind keine kostenfreien Abhebungen im Ausland möglich.

TAN-Verfahren der Postbank

Die Postbank bietet ihren Kunden mehrere unterschiedliche TAN-verfahren an. Neben Chip TAN wird noch AppTAN und mTAN angeboten. Um ChipTAN nutzen zu können benötigt man neben einer Postbank Kontokarte mit Chip noch ein Lesegerät, welches man bei der Postbank für ca. 20€ erwerben kann.

Sehr bequem und ebenfalls sehr sicher ist das von der Postbank angebotene AppTAN-verfahren. Bei diesem Freigabeverfahren werden über die Banking-App Aufträge freigeben. Nutzt man das Online Banking der Postbank muss man somit zur Freigabe von Transaktionen die Postbank App auf dem Smartphone oder Tablet öffnen, welche mittels Passwort, Fingerprint oder Face-ID entsperrt werden muss, um dann den Auftrag freizugeben. Nutzt man das mobile Banking per Smartphone, gibt man die Aufträge über die gleiche App frei. Für die Freigabe muss die Transaktion allerdings stets per Passwort, Fingerprint oder Face-ID bestätigt werden. Das AppTAN-Verfahren wird bei der Postbank bestSign genannt. Wir halten es für sehr bequem und praktisch. Laut Sicherheitsexperten ist es ebenfalls empfehlenswert.

Bei mTAN (auch mobileTAN oder SMS-TAN genannt) handelt es sich um "Auslaufmodell", was vermutlich zukünftig eingestellt wird. Wer ein Geschäftskonto bei der Postbank eröffnen möchte, sollte sich gleich für chipTAN oder AppTAN entscheiden.

Kann man das Postbank Geschäftskonto ohne Schufa eröffnen?

Nein, die Postbank arbeitet mit der Schufa zusammen und stellt vor jeder Kontoeröffnung eine Anfrage bei der Auskunftei, um kreditrelevante Informationen über den Antragssteller zu erhalten. Sind über einen Antragssteller negative Informationen bei der Schufa gespeichert, wird die Eröffnung des Geschäftskontos garantiert abgelehnt.

Wer ein Geschäftskonto ohne Schufa sucht, sollte sich das Angebot von Kontist ansehen. Das Geschäftskonto wird komplett kostenlos angeboten, lässt sich jedoch nur von Selbständigen und Freiberuflern eröffnen.

Mögliche Kontoinhaber bei der Postbank

Ein Vorteil der Postbank ist die Kontoeröffnung für alle in Deutschland gängigen Rechtsformen. Das Postbank Geschäftskonto lässt sich außerdem für eingetragene Vereine eröffnen, was bei den meisten anderen Filial- und Direktbanken nicht möglich ist. Folgende Gesellschaftsformen können bei der Postbank ein Geschäftskonto eröffnen:

  • Gewerbetreibender / mit oder ohne Gewerbeschein
  • Freiberufler
  • eingetragener Kaufman e.K.
  • GmbH (auch in Gründung)
  • GmbH und Co. KG.
  • UG (auch in Gründung)
  • GbR
  • AG
  • OHG
  • KG
  • WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft)
  • Behörde

Bei der Kontoeröffnung kann man bei der Auswahl der Rechtsform des Unternehmens neben den o.g. Formen noch "sonstige Rechtsform" auswählen, was zum Beispiel die Rechtsformen Ltd. oder PartG abdeckt. Von allen von uns getesteten Banken bietet die Postbank ihre Geschäftskonten für die meisten Gesellschaftsformen bzw. Rechtsformen an.

Dispositionskredit bei der Postbank

Die Konditionen des Dispokredites der Postbank hängen von der Bonität des Kontoinhabers ab. Die mögliche Zinsspanne nennen wir oben in der Tabelle.

Startguthaben bei der Postbank

Die Postbank bietet immer mal wieder Neukundenaktionen und Startguthaben für Geschäftskunden an. Aktuell sparen sich Neukunden die ersten 6 Monate die Kontoführungsgebühren. Die Geschäftskunden der Postbank lassen sich somit relativ risikolos testen. 

Postbank Geschäftskonto eröffnen

zur PostbankUm das Postbank Geschäftskonto zu eröffnen, muss man sich zuerst für eins der vorgestellten Kontenmodelle entscheiden. Anschließend füllt man den Antrag auf Kontoeröffnung auf der Internetseite der Postbank vollständig aus. Unter anderem muss die Adresse und Daten zum Antragssteller und Unternehmen angegeben werden. 

Je nach Rechtsform müssen weitere Unterlagen eingereicht werden. Die Postbank unterscheidet sich bei den Anforderungen nicht von anderen Banken. Für eine GmbH muss zum Beispiel ein aktueller Handelsregisterauszug , eine Gesellschafterliste und der Gesellschaftsvertrag eingereicht werden. Die Postbank nennt die benötigten Unterlagen je nach Rechtsform und leitet gut durch die Kontoeröffnung.

Zusätzlich ist eine Legitimationsprüfung vonnöten. Dafür hat man die Auswahl zwischen PostIdent und VideoIdent. Im Gegensatz zu einigen Direktbanken ist bei der Postbank keine sofortige Kontoeröffnung möglich.